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1.–22. August 2026
B-Part Exhibition


Entanglement

Collective Photography Exhibition
Photographic Exploration Project x



Ausgewählte Künstler*innen:

Nils Aksnes (UK), Baukje Bies (NL), Julia Bohle (DE), David Bruneel (BE), Tamás Cseke (HU), Annemarie Deckers (NL), Maria Denise Dessimoz (CH), Marta Djourina (BG), Chris Ellis (UK), Bo Fan (CN), Attilio Fiumarella (IT), Amandine Freyd (FR), Daniel Frost (UK), Marco Gasser (CH), Tim Gassauer (DE), Massimiliano Gatti (IT), Uta Genilke (DE), Lexi Hide (UK), Tomasz Kawecki (PL), Klára Kusá (CZ), Vladislav Lanskikh (RU), Ludovica Limido (IT), Lais Lopes (BR), Francesca Marengo (IT), Diambra Mariani (IT), Hélène Mutter (FR), Steven Natusch (DE), Alexander Nikolsky (RU), Danae Panagiotidi (GR), Almantas Petkunas (LT), Chrysanthi Pipini (GR), Anne Rosenberg (NL), Luuk van Raamsdonk (NL), Grade Solomon (US), Dimitri Stefanov (BG), Milena Synkrony (PL), Nikolas Theilgaard (DK), Armelle Tulunda (FR/CG), Willy Vecchiato (IT), Eva Vei (GR), Matteo Visentin (IT), Yichen Zhong (CN)

Im Rahmen einer internationalen offenen Ausschreibung luden PEP und B-Part Exhibition Künstler*innen dazu ein, sich aus der Perspektive ihrer jeweiligen künstlerischen Praxis mit dem Thema „ENTANGLEMENT“ (Verflechtung) auseinanderzusetzen. In einer Zeit, die von tiefer Vernetzung und globaler Komplexität geprägt ist, untersuchen die ausgewählten Werke die Fähigkeit der Fotografie, die sichtbaren und unsichtbaren Netzwerke aufzudecken, die unsere Realitäten prägen.

Die teilnehmenden Künstler*innen nähern sich dem Begriff der Verflechtung aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Einige untersuchen menschliche Beziehungen und intime Bindungen und fangen das fragile Wechselspiel zwischen Verbindung, Abhängigkeit und Verletzlichkeit ein. Andere richten ihr Augenmerk auf umfassendere Systeme – ökologische, soziale und politische – und heben die komplexen Strukturen hervor, die Individuen, Gemeinschaften und Umgebungen über verschiedene Ebenen hinweg miteinander verbinden. Mehrere Werke setzen sich mit der Natur auseinander und lenken die Aufmerksamkeit auf unsichtbare Formen der Kommunikation und gegenseitigen Abhängigkeit, während eher konzeptuelle Ansätze die poetischen und philosophischen Dimensionen der Verbindung heraufbeschwören und dabei Ideen der Verflechtung widerspiegeln, die physische Grenzen überschreiten.
Gemeinsam reflektieren diese Werke einen grundlegenden Zustand des Daseins: Nichts existiert isoliert. Durch persönliche Erzählungen, kollektive Geschichten und experimentelle Bildsprachen zeigen die Künstler*innen, wie Identitäten, Landschaften und Systeme durch Interaktion und gegenseitige Beeinflussung kontinuierlich geprägt werden.
Die Ausstellung schafft einen Dialog zwischen unterschiedlichen künstlerischen Stimmen und Perspektiven und verdeutlicht dabei die Fähigkeit der Fotografie, die komplexen Netzwerke sichtbar zu machen, die uns verbinden, und eröffnet gleichzeitig neue Wege des Sehens, des Umgangs miteinander und des Verständnisses der Welt.

Der Ausstellungsraum B-Part Exhibition begleitet die künftige Entwicklung der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck mit künstlerischer Autonomie und tritt somit zugleich in einen Dialog mit den übergeordneten Themen des Gesamtprojekts – Formen des New Work, Co-working, Kultur und Sport – und schafft Synergien zwischen künstlerischen, kulturellen und sozialen Ansätzen. Künstlerischer Leiter des B-Part Exhibition ist Rüdiger Lange (loop – Raum für aktuelle Kunst).